Ich weiß nicht, wie ich wirklich heiße, wann ich geboren wurde und auch nur unbestätigt Wo. Ein alter und vertrauenswürdiger Stars’n Stripes Contact (SACS) spielte mir einen zwischenzeitlich vergilbten und Tesa-geflickten Rosenholz-Bericht zu, den Dr. Anette Altmöller-Karawane am 26.02.1990 einem robusten Aktenvernichter von ROBOTRON zum Fraß vorwarf. Danach machte sie sich mit einem Folter-Barkas B1000 nach Neukölln auf und sprach planmäßig mit den Eltern von Mark Elliot Zuckerberg, die zu einer Bar Mitzwa in der Hasenheide eingeladen wurden. Sie sprach intensiv und liebevoll mit dem 6-jährigen US-amerikanischen Erstklässler „Zuck“ über seinen beruflichen Werdegang und soll ihm nur „The Facebook“ ins Ohr geflüstert und ihm verdeutlicht haben, dass er sein Studium abbrechen soll, was in der Zukunft bei allen Milliardären „in“ sei. Sie hatte definitiv Pläne und Jeder muss zusehen „mit dem Arsch an die Wand“ zu kommen.
Dem alten Pergament zufolge, das längst zu Staub zerfallen wäre, wenn es nicht zu neunzig Prozent aus Plaste bestanden hätte, habe ich wohl doch eine Vergangenheit. Mein Vater soll kein geringerer sein als Jewgeni Wiktorowitsch Prigoschin. Der liebenswerte Freischärler mit dem Herz am rechten Fleck soll meine Mutter, Pamela Wladimirowna Andrianowa, eine sowjetische Diplom-Kinderärztin mit Abitur aus Jekaterinburg, nach einem Saufgelage im Desinfektionskeller einer 23.000 km westlich gelegenen Sankt Petersburger Poliklinik, gefügig gemacht und in einer mehrstündigen Operation „angebumst“ haben. Und jetzt kommts: ohne dabei selbst ejakuliert zu haben!!! Vier Pullen Wodka waren wohl zu viel, trotz fettiger Knoblauch-Pelmeni im Wechsel mit Borschtsch-Suppe zwischendurch.
Da mein mutmaßlicher Vater, der nicht so gut Englisch sprach, mit Point of No Return Nichts anfangen konnte und Russen zudem nicht aufgeben, endete der Geschlechtsakt nur, weil der alte Haudegen nach 247 Minuten völlig verschwitzt zusammenbrach und mit seinem nassen, halbsteifen Wagner-Prügel mit heruntergelassener Tarnhose unsanft auf ein paar leeren Pappkartons landete, ohne sich an seinem, auch damals schon illegalen, zwischenzeitlich Patina ansetzenden „Gott mit uns!“ Koppelschloss zu verletzen. Wie ein schier wahnsinnig gewordener Deckhengst der Stettinerin Katharina die Grosse auf Koks und Lysergsäurediäthylamid gab er wohl buchstäblich Alles. Sein Puls von 510 trainierte die Venen und sein Myokard kann seit dem Wallnüsse knacken. Beziehungsweise konnte, doch dazu später mehr.
Meine zarte, ledige, blutjunge, wunderschöne und leider auch naive Akademiker-Mutter soll so erstmals einen sowjetischen Mehrfachorgasmus mit Wagner-Qualitäten „geschenkt“ bekommen haben, der noch zwei Wochen angehalten haben soll. Das habe sie sich als griechisch-orthodoxe Keusche nicht anmerken lassen. Sie deckte, noch immer leise und dezent stöhnend, ihren schnarchenden „Verlobten“ dessen hochgezogener Semen schnoddrig durch die linke Nasenöffnung Blasen schlug, liebevoll mit einer ollen, jedoch sauberen Filzdecke zu und setzte ihre Nachtschicht fort, während sie grübelte, was sie ihm später zum Frühstück zubereiten kann, damit er sie nicht schon vor der Ehe verkatert übern Klinikflur verprügelt, ungeachtet der verängstigten Kinder da.
Umsonst. Laut der alten VK30-Karteikarten soll der spätere Küchenfabrikant sie bereits am Folgetag bei TikTok, WhatsApp und VKontakt blockiert und sich nie wieder gemeldet haben. Das sie mit mir bereits schwanger war, hat ihn nicht interessiert, wie bei den 723 anderen Krankenschwestern und Magazin-Verkäuferinnen auch nicht.
Das ist nur schmückendes Beiwerk mit Freude an romantischen Details.
Da ich also wie der von Christen nahezu vergötterte Jesus von Nazareth (I.N.R.I) ohne Empfängnis gezeugt wurde, sind bei mir keine Y-Chromosomen nachweisbar. Gonosomen muss ich aber haben, da ich einem gesichert männlich ausgeprägten Phänotyp entspreche. Bei DNA-Tests zersprangen regelmäßig die Reagenzgläser, wie bei Alien IV. Die vielen Ärzte, Veterinärmediziner, Diplom-Virologen (FH) und einige Stanford-Meereswissenschaftler wussten einfach nicht weiter und stellten ihre Labor-Forschungen endgültig ein. Lediglich ein paar Historiker schöpften Hoffnung, da sie längst verworfene Thesen wieder aufnahmen, wonach mein Papa gar kein richtiger Russe sei, sondern ein Schotte aus der MacLeods-Linie, der im Jahr 1518 im Dorf Glenfinnan an den Ufern des Loch Shiel in den dortigen Highlands geboren worden sein soll. Ahnenforschung tangiert mich nur peripher (so wie das Meiste). Die ganzen Tests habe ich nämlich nie gewollt; mir wäre es lieber gewesen, ich hätte das nicht erfahren.
Einer weiteren Randnotiz auf dem besagten Rosenholz-Wisch zufolge, die übrigens von Oberstleutnant Wladimir Wladimirowitsch Putin höchstpersönlich, seinerzeit in einem Dresdner Plattenbaubüro (über dem Folterkeller, neben den Diamant-Damenfahrrädern) mit einem stumpfen HB-Bleistift verfasst worden sein soll, hatte der Mann von Anfang an Pläne mit mir. Putin war u.a. für „Personalgewinnung“ zuständig. Anders lässt sich der schön gemalte „starke Muskelarm Smiley“ neben der krickligen Bleistiftunterstreichung der relevanten Passage, die den Kopulationsvorgang auf Grundlage von Videomaterial in schwarz-weiß wiedergab, nicht erklären. Der geht also auch auf Waldemars Kappe, den Smiley meine ich.
Meine Mutter wurde wegen asozialistischem Verhalten in die SBZ versetzt, da ihr Niemand glaubte und DNA-Tests stets mit defekten Glasröhrchen endeten und selbst „Wissenschaftler“ der Cyberdyne Systems gGmbH Untersuchungen ablehnten und unverrichteter Dinge abrückten. Nur aufgrund der Unterhaltsklagen wurde das bekannt! Ein namentlich unbekannter Polit-Kommissar, der kürzlich vom 72.000 km östlich gelegenen Lawrentija (neben Alaska) nach Moskau versetzt wurde und meinem Vater nah gestanden haben soll, wollte meine Mama ursprünglich in Schutzhaft nehmen und in sein altes Nachbardorf in einen Gulag schmeißen, um sie „vor der Empörung ihrer Mitgenossen“ zu schützen. Tatsächlich wollte er seinen Genossen, meinen Papa, vor dem Alimententot bewahren, was ja schon ehrenhaft ist. Das war damals selbst Leonid Iljitsch Breschnew zu viel, der auch auf seinen persönlichen KGB-Referenten hörte, der auf die gefährliche Nähe zu den Amis dort hinwies.
Im West-Osten, wo sie bei Chemnitz in einer der vielen Polikliniken zehnjährige Jungen in zu großen weißen Schlüppern für die Gesellschaft für Sport und Technik (GST) musterte, fand sie keinen rechten Trost. Die barfuß auf kalten Fliesen in Reihe stehenden vorpubertären Mauerschützen in spe sollen gleichermaßen Angst und sexuelle Anziehung empfunden haben. So soll sie denen, die angesichts ihres wohl schönen Busens (hinter ihrem weißen Kittel mit Eis-Holzstäbchen im Täschchen) ungewollt eine Erektion bekamen, mit einem 50er Lineal aus dem VEB Petrolchemisches Kombinat Schwedt (PCK Schwedt) auf die Pimmel gehauen haben.
Ich kann meinen Papa schon verstehen, auch wenn ich kein Foto von ihr habe und mir nur verschwommene Erinnerungen bleiben, da sie mit einem Fahrer der Deutsch-Russischen Transport-Aktiengesellschaft durchbrannte. Der verheiratete DEUTRANS-Trucker, der sich nur nicht scheiden ließ, weil er dann seine Wohnung verloren hätte und bei dem im übrigen keine Westverwandtschaft bekannt war (auch nicht in Seitenlinie), was neben der Führerscheinklasse 2 einzige Einstellungsvoraussetzung war, türmte mit meiner Mutter recht spektakulär in einem schmucken hellblauen IFA W50 (Werdau 50 dt) in Richtung Hessen. Was mich heute verwundert, da die ja eigentlich von Hessen in den Osten rübermachen. Zum Beispiel Studienrat Höcke oder Geheimrat von Goethe. Im Neuen Deutschland habe ich von der illegalen Ausreise nichts gelesen, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht Lesen oder gar Schreiben konnte. Auch nicht Sprechen. Ich war ja bis dato, als verlassenes Sowjetbalg, noch überhaupt keiner zivilisierten Sprache mächtig; konnte nicht Träumen oder gar Singen (nur Summen) und erst recht keine Selbstgespräche führen.
Doch zurück zu meiner Mutter und meinem unehelichen deutschen Stiefvater aus Zerbst, den ich auch nie kennenlernen durfte. Mama soll sich hinter einer traurigen Palette Margarinedeckel versteckt haben, die zuvor liebevoll von mehreren Hundert Ossis im VEB „Ernst Grube“ gefaltet wurden und eigentlich in die Schweiz für „LÄTTA“ verbracht werden sollten, weil der Devisenbeschaffer (das sind keine echten Beschaffer) Alexander Schalck-Golodkowski hartes Para ranholen musste, welches später als Tribut in Holzkisten auf Eseln nach Moskau geschleppt wurde. Die Pferde wurden allesamt schon gefressen und Esel schmeckt nach Maultier. Nur aus diesem Grund haben die den homosexuellen Doppelnamen genehmigt. In dieser privaten Night and Fog Aktion (NAFA), verlor ich also auch noch meine Mutter.
Ein frustrierter Stasi-Scherge, ein Hans-Werner Grochowski aus Potsdam, den sie bei der Hauptverwaltung A (HVA) wegen fragwürdiger Insta-Kontakte, die wohl „bis tief ins Saarland“ reichten, abgelehnt haben, musste sich dann eine Woche nach dem Vorfall mit meinem Schicksal beschäftigen. Ich hatte richtig Hunger und Durst, kam aber weder an Brotkorb noch Wasserhahn, da ich gerade erst Stehen lernte und mit fortschreitender Stunde wackeliger wurde. Außerdem war es Dunkel, da nach einer Stromsperre die 200 Watt E27-Birne zersprang.
Da Putin mich wahrscheinlich abhärten wollte, kam ich nicht in eine dieser zerbrechlichen Pfarrer-Lehrer-Familien, die üblicherweise Waisen, Zurückgelassene und andere Opfer aus christlicher Nächstenliebe aufnahmen und wo man das Orgel-Spielen erlernt. Nein, ich wurde in ein gottloses märkisches Kinderheim bei Jüterbog versetzt. Dort lernte ich endlich Deutsch, gut Rumänisch und ein wenig Serbokroatisch, da ich einer Gruppe zugewiesen wurde, die sich größtenteils aus künftigen Elite-Kindersoldaten von Nicolae Ceaușescu und dem Kroaten Josip Broz Tito sowie ein paar namenlosen Tschecho-Slowaken zusammensetzte, mit denen ich aber kaum sprach. Die aus der Tschechei wurden später auch nach Krakau in Polen versetzt. Also ins richtige Polen, nicht nach Bromberg oder Landsberg (Warthe) in der polnischen Verwaltungs-Besatzungszone. Die nämlich sollen vom polnischen Ministerstwo Bezpieczeństwa Publicznego (MBP) angefordert worden sein, um das Umfeld des Elektrikers aus Popowo Lech Wałęsa zu infiltrieren, der sich wohl schon früh erdreistet haben soll, ungefragt eine Solidarność-Personalvertretung in der Hansestadt-Danzig zu etablieren, anstatt Kabel zu Löten. Der gemeine Pollack hatte Angst vor einem Flächenbrand! Doch zurück von Gdańsk nach Jüterbog.
Der Stasi-Mann wies mir den Namen Carl B. Wagner und die Passnummer „Sieben“ zu. Endlich hatte ich eine Identität, auch wenn ich mich fortan nur selbst belog. Das Heimleben war kein Zuckerschlecken, wobei ich bei der Wahrheit bleiben will, da ich Zucker überhaupt erst mit Zwölf kennengelernt habe, nachdem mir eine tapfere Anwohnerin ein Stück Apfel durch den rostigen Stacheldraht reichte und schnell wegrannte, da sie zurecht befürchtete, von unserer großen Gruppe (P15), die Wachdienst hatten, abgeknallt zu werden. Ich werde diesen Geschmack nie mehr vergessen. Ansonsten nur Butterbrot (heißt im Russischen ebenso, Schlagbaum übrigens auch) und Gurken. Dass Brot kaum wahrnehmbare Spuren von Zucker enthält, lernte ich erst im Abi (Brotzucker). Da fiel mir wie Schuppen von den Augen, warum meine Tschecho-Polnischen-Kameraden die Stullen so lange Kauten, während wir, also die Jugos, Rumänen und ich als verkannter Deutschrusse, die Dinger in einem Schluck vernichteten.
Die Passnummer hilft mir bis heute, da sie einprägsam ist. So wiederhole ich sie unentwegt, während ich gefoltert werde, was zuletzt in Chiapas der Fall war, nachdem ich, von tollen Technikern des Landeskriminalamtes Cottbus schon auf dem Flughafen Schönefeld auffällig verkabelt – mit dem Latino-Ticker Joaquín Archivaldo Guzmán Loera, alias „El Chapo“ genüsslich einen würzigen Holländer (Strawberry Banana Auto) in einer Scheune rauchte und ihn gekonnt abschöpfte. Weder blutige Kettensägen, noch sabbernde Staffords, noch Wischtests der Polizei Brandenburg machen mich wuschig, da ich keinerlei Schmerz oder gar Empathie empfinde(n kann). Weder für mich noch für Andere.
Ach ja, aufgeflogen bin ich, weil das Diktiergerät mit Kassette und acht Duracell AA, das ich bei Nachfragen als Blutzuckermessgerät verschleiern sollte, sein ernsthaftes Interesse weckte, da einer seiner zahlreichen Cousins, ein Ramon glaube ich, auf der Suche nach so einem Gerät gewesen sein soll. Als seine Jungs sich aufgeregt und urplötzlich in einem Dialekt unterhielten, für den beim Bundessprachenamt kein Kurs angeboten wurde (ich kann nur normales Spanisch), hätte ich die mexikanischen Nachtigallen eigentlich Trapsen hören und Wegrennen müssen. Stattdessen packten sie mich und rissen das Band aus der schon fuffzig Mal überspielten ORWO-Kassette und hingen mich an einer Kette kopfüber inmitten der Scheune auf.
Ich gab ihnen höflich aber bestimmt zu verstehen, dass ich protestiere und die alle Verklagen werde (¡Basta! ¡No quiero eso! ¡Te demandaré!). Haben die nicht verstanden mit ihren Cowboy-Hüten. Als die Latinos gerade anfangen wollten, mich mit Lötkolben zu bearbeiten, holten mich die Seals raus, da ich vor meiner Festnahme geistesgegenwärtig noch in der Hosentasche meinen Single Point of Contact (SPOC) in Cottbus ansimmste, der sofort und ohne Verzug, also nach Freigabe von BKA, Auswärtigem Amt und Bundeskanzleramt und diese ganzen Spackos, ein Krypto-Fax nach Langley schickte. Die Seals haben Alles mit altem Napalm in Schutt und Asche gelegt, auch die angrenzenden Dörfer, da sie meinen Standort nicht exakt kannten. Ich war jedenfalls gerettet. El Chapo soll mit seinem Pick-Up ohne TÜV durch einen krass-langen Tunnel bis nach Honduras gefahren und vorerst entkommen sein.
Was mir bei den Jungs in Mexiko gefiel, ich war der Größte da. Was ich nicht verstehe: die haben da alle 89 Milliarden US-Dollar cash auf Paletten in den offenen Scheunen (die werden nicht beklaut, weil da Jeder soviel hat), tragen jedoch durchweg zu heiß ausgewaschene Karo-Hemden aus Baumwolle, die in Cowboy-Jeans gesteckt werden und Slippers mit so Lederfransen. Sind halt Kriminelle. Da sind unsere Ticker in Offenbach-Mainhatten deutlich besser gekleidet, obwohl die in ihren Rap-Videos sehr wahrscheinlich immer nur vorgeben, Milliardäre zu sein, Farid Bang zum Beispiel, obwohl der im homosexuellen Düsseldorf lebt. Ich schweife ab, daher zurück von La Tuna Mechico nach Jüterbog.
So wuchs ich unehelicher Bastard, ungeliebt, ungetauft, ungeimpft, vom Vater verstoßen, von der Mutter verlassen und ohne Y-Chromosom in Zentralbrandenburg auf. Ein Sowjet, gefangen im Körper eines vermeintlichen Sachsen mit Brandenburger Dialekt. Meine ewig tieftraurige russische Seele wird niemals Frieden finden. Niemals! Das würde uns den kompletten Lebenssinn nehmen. Daher sind wir für die 27 Millionen Toten im Großen Vaterländischen Krieg – so bescheuert das klingen mag – irgendwie…, naja dankbar ist das falsche Wort, aber so in die Richtung. Wir wissen das selbst nicht genau. Das „Russische Wunder“ gab und gibt uns Kraft und „General Winter“ Hoffnung, da der den Panzerdiesel flockig macht und wir die Elefanten von Hannibal Barkas alle gefressen haben.
Jedenfalls reagieren wir nach der Sewastopol-Stalingrad-Nummer bis heute allergisch auf deutsche Panzer, Helme (Typ Binford 5000) und noch immer auf Hakenkreuze, die gottseidank weniger werden.